Mémoire de Wiltz
Eine Rose als Symbol der Resilienz
Seit vergangenem Freitag ist die Stadt Wiltz offiziell im Besitz eines neuen und symbolträchtigen Wahrzeichens. Im Rahmen einer kleinen, aber ergreifenden Feierstunde im Schlosshof wurde eine neue Rose auf den Namen „Mémoire de Wiltz“ getauft. Und das in Anwesenheit von Ex-Diplomat und Hofmarschall Guy De Muyser sowie den Schöffen Patrick Comes, Pierre Koppes und Albert Waaijenberg.
Als erstem Paten war es dem Ex-Hofmarschall Guy De Muyser eine Ehre, die neue Rose auf ihren Namen „Mémoire de Wiltz“ zu taufen Fotos: Editpress/André Feller
Die Rose stehe nicht nur als Erinnerung an die grausigen Zeiten des Zweiten Weltkrieges und die Opfer des Generalstreiks vom 31. August 1942, so Schöffe Patrick Comes in seiner Ansprache. Die Rose erinnere auch an den Wiederaufbau der Stadt Wiltz. Es sei der Wiltzer Fotograf Tony Mander gewesen, der zusammen mit seinen Freunden ein Ginsterfest ins Leben rief. Die erste Auflage dieses Festes, das bis heute gefeiert wird, fand am Pfingstmontag 1948 statt. Es sei dies das erste Fest nach Kriegsende gewesen, das die Menschen aus Wiltz wieder vereint und einige fröhliche Stunden ermöglicht habe.