Luxemburg

Einbrüche, Drogen und Alkohol am Steuer: Was die Polizei am Wochenende zu tun hatte

Für die Polizei gab es am ersten Wochenende des Jahres einiges an Einsätzen zu bewältigen. Mit dabei: Drogen, betrunkene Autofahrer und Einbrüche. Ein Überblick. 

Symbolbild

Symbolbild Foto: Editpress-Archiv/Julien Garroy

Einbrüche

Einbrüche gab es für die Beamten am Wochenende gleich mehr als eine Handvoll zu bearbeiten – am Freitag, 3. Januar, ging es los mit einem Vorfall in Lamadelaine, wo sich Unbekannte gegen 18 Uhr Zutritt zu einem Haus verschafften. Sie durchwühlten laut der Pressemitteilung der Polizei mehrere Zimmer und entwendeten mehrere Wertgegenstände.

Zur gleichen Zeit wurde laut der Pressestelle auch ein Einbruch in Beringen gemeldet: „Hier hebelten unbekannte Täter ein Fenster auf, um sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Mehrere Zimmer wurden durchwühlt und Schmuck wurde gestohlen.“

Am Freitagabend gegen 20 Uhr meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Schifflingen einen Einbruch in sein Kellerabteil. Dort wurden ein Fahrrad sowie mehrere Flaschen Wein gestohlen.

Ähnlich ging es am nächsten Tag weiter – am Samstag gegen 18.30 Uhr brachen laut Polizei unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Belair ein. Die Verdächtigen stiegen demnach über ein Fenster in der ersten Etage ins Haus ein und durchwühlten das ganze Stockwerk.

Gegen 21 Uhr am Samstagabend meldete eine Anruferin einen Einbruch in Luxemburg-Bonneweg. „Beim Eintreffen der Patrouille befand sich der mutmaßliche Täter noch im Haus“, so die Polizei-Pressestelle. „Als die Beamten das Haus betraten und sich als Polizei bemerkbar machten, widersetzte der Täter sich nicht und stellte sich sofort. Er wurde zur Dienststelle gebracht.“ Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann verhaftet und ins Gefängnis Uerschterhaff in Sanem gebracht. Sein „Einbruchmaterial“ wurde von den Beamten beschlagnahmt.

Gegen 23 Uhr wurde schließlich ein Einbruch in Zessingen gemeldet. Hier hebelten Unbekannte der Behörde zufolge ein Fenster auf der Hinterseite des Hauses auf, um sich Zugang zu verschaffen.

Die Spurensicherung war nach allen genannten Einbruchsfällen im Einsatz.

Nacht in der Ausnüchterungszelle

Am Freitag gegen 15.30 Uhr meldete eine Anruferin der Behörde eine „stark alkoholisierte männliche Person in Ettelbrück, welche immer wieder auf die Fahrbahn fallen würde“, so die Polizei. Beim Eintreffen der Polizisten war der Mann laut dem Schreiben so stark unter Alkoholeinfluss, dass er sich nur mühsam auf den Beinen halten konnte. „Bedingt durch ihren Zustand stellte die Person eine Gefahr für sich selbst und Drittpersonen dar.“ Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde der Mann in einer Ausnüchterungszelle untergebracht.

Am Samstagmittag gegen 12.30 Uhr meldete das CGDIS der Polizei einen Mann in Ettelbrück, „der eine medizinische Untersuchung benötige, jedoch unkooperativ sei und nicht ins Krankenhaus mitgenommen werden wolle“, berichtet die Polizei. „Beim Eintreffen wurde eine stark alkoholisierte Person angetroffen, welche aggressiv war und die Sanitäter bereits anspuckte. Der Versuch, die Person zu beruhigen, misslang.“ Die Beamten begleiteten den Rettungswagen zum Krankenhaus. „Da der Mann wegen seines Benehmens und seines alkoholisierten Zustandes öffentlich Ärgernis erregte, wurde dieser nach ärztlicher Untersuchung in einer Ausnüchterungszelle untergebracht.“

Eine Tramfahrerin in Luxemburg meldete der Behörde am späten Samstagnachmittag eine männliche Person, „welche sie beleidigen würde und die Tram nicht verlassen wolle“. Vor Ort trafen die Polizisten laut dem Presseschreiben einen stark alkoholisierten Mann an. Dieser wurde laut dem Bericht „sofort aufbrausend und beleidigend“. Die Pressestelle berichtet weiter: „Durch sein unkooperatives, aggressives und gefährliches Verhalten stellte der Mann eine Gefahr für Drittpersonen, sowie für sich selbst dar und wurde nach ärztlicher Untersuchung in einer Ausnüchterungszelle untergebracht.“

Drogenfund

Bei einer Schankwirtschaftskontrolle am Samstagmorgen gegen 3 Uhr in Esch fanden Beamten laut Pressemitteilung „kleine Kugeln mit weißem Puder“. Bei einer Überprüfung der Videoüberwachung des Lokals seien zwei Männer ermittelt worden, die die Kugeln bei sich hatten. Bei einer anschließenden Körperdurchsuchung fanden die Polizisten laut dem Schreiben 19 Kugeln mit Kokain und Bargeld. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Drogen, das Bargeld sowie die Mobiltelefone beider Personen beschlagnahmt. Die zwei Männer wurden verhaftet und ins Gefängnis Uerschterhaff gebracht.

Alkohol am Steuer

In Differdingen fiel einer Streife in der Nacht zum Samstag ein Fahrzeug auf, das „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in der Rue Charlotte unterwegs war“, so die Polizei. Der Fahrer versuchte laut der Mitteilung anschließend, den Beamten zu entkommen. Diese stoppten das Fahrzeug wenig später – der Fahrer wies Anzeichen von Alkoholkonsum auf. Der Alkoholtest fiel positiv aus. Sein Führerschein wurde daraufhin eingezogen und er bekam ein provisorisches Fahrverbot. „Bei einer Körperabtastung wurden des Weiteren ein Pfefferspray, ein Schlagstock, sowie ein Schlagring gefunden und beschlagnahmt.“

Gegen 5.30 Uhr fiel den Polizisten in Gasperich schließlich ein Fahrzeug auf, das ohne Licht unterwegs war. „Auf die Aufforderung der Beamten, das Fahrzeug zu stoppen, reagierte der Fahrer nicht. Erst als die Beamten die Sirene einschalteten, bremste dieser sein Fahrzeug“, heißt es in der Pressemitteilung. Bei der Kontrolle kam den Beamten ein starker Alkoholgeruch entgegen. Der Fahrer gab sofort an, Alkohol konsumiert zu haben.“ Der durchgeführte Alkoholtest fiel positiv aus.

Am Samstagvormittag gegen 11.30 Uhr meldete ein Anrufer der Polizei ein Fahrzeug in Kayl, das in Schlangenlinien fuhr. „Durch die genaue Beschreibung des Fahrzeuges konnte dieses wenig später auf einem öffentlichen Parkplatz aufgefunden werden“, so die Behörde. „Der Fahrer befand sich noch hinter dem Steuer. Beim Ansprechen des Fahrers kam den Beamten ein deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Der Alkoholtest verlief positiv.“ Die Fahrerlaubnis musste der Fahrer abgeben und er erhielt ein provisorisches Fahrverbot. 

In Howald wurde den Beamten schließlich in der Nacht zum Sonntag um 2 Uhr ein Fahrer gemeldet, der in seinem Auto sitze und nicht ansprechbar sei. Als Polizei und CGDIS vor Ort ankamen, stellte sich heraus, dass der Fahrer offenbar in seinem Fahrzeug schlief. Die Einsatzkräfte weckten ihn daraufhin „und man bemerkte, dass er dem Alkohol stark zugesprochen hatte“, so die Pressestelle. „Der anschließende Alkoholtest war positiv. Dem Fahrer wurde ein provisorisches Fahrverbot zugestellt und Protokoll wurde angesagt.“

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