Weinbau 

Ein grüner Daumen, „Piwis“ und der „King der Rotweine“

Ein grüner Daumen, eine gute Nase für die Nachfrage zwölf Monate später und Scoutqualitäten für den Geschmack der Konsumenten: Das macht eine gute Rebschule aus. Carlo Faber (62) betreibt die einzige „Pépinière viticole“ in Luxemburg. Sein Blick auf den Weinbau im Land muss visionär sein.

Der typische Mosel-Anblick: Weinberge überall. Viele der Pflanzen stammen aus der einzigen „Pépinière viticole“ in Wellenstein.

Der typische Mosel-Anblick: Weinberge überall. Viele der Pflanzen stammen aus der einzigen „Pépinière viticole“ in Wellenstein. Foto: Editpress/Alain Rischard

Als Lieferant für die Rebpflanzen der Winzer steht er am Anfang der vielen Schritte, die es braucht, um Wein zu erzeugen. Carlo Faber (62) hat das Monopol auf die jungen „Rebschüler“ in Luxemburg und baut selbst an. Auf 20 Hektar zieht der Winzersohn groß, was Weinliebhaber mit der Mosel verbinden. Auxerrois, Gewürztraminer, Pinot gris und blanc, Rivaner, Elbling oder Weißburgunder, um nur die bekanntesten Sorten zu nennen.

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