Universität Luxemburg

Ein Land entdeckt seine Vergangenheit: Professor schreibt Buch über Luxemburgs Musikgeschichte​

Zum ersten Mal und längst überfällig: Damien Sagrillo von der Universität Luxemburg legt eine „Musikgeschichte Luxemburgs“ vor.​ 

Damien Sagrillo: „Luxemburg hat als kleines Land über Erwartung ein breiter gefächertes Musikleben, als mir bisher bewusst war“

Damien Sagrillo: „Luxemburg hat als kleines Land über Erwartung ein breiter gefächertes Musikleben, als mir bisher bewusst war“ Foto: Editpress/TaniaFeller

Die Einsicht kommt für den Leser spät, überraschend und versteckt sich in einem an sich harmlosen Text. Das Fazit: In den großen Musik-Enzyklopädien – „Groves Dicitionary“ und „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ (MGG) – kommt Luxemburg nicht vor. Aber auch der Umgang von Luxemburgern mit der Musikgeschichte des eigenen Landes bleibt merkwürdig distanziert. Guy Wagners Buch von 1985 über die zeitgenössischen Komponisten in Luxemburg blieb ohne größere Resonanz. Dasselbe gilt für ein Treffen der luxemburgischen Komponisten im Kulturbahnhof Igel, also außerhalb der luxemburgischen Grenzen.

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