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Eichmanns Helfer in Luxemburg: Wer war Otto Schmalz?

Otto Schmalz ist bis heute ein Mysterium. Als Mitarbeiter der Gestapo war er für die Erfassung, die erzwungene „Auswanderung“ und die Deportation der Juden Luxemburgs mit verantwortlich. In der Erinnerung einiger seiner Opfer blieb er jedoch als „hilfsbereiter“ Beamter.

Veranstaltungsplakat „Wer war Otto Schmalz“. Das Porträt von Schmalz wird am 15. Januar enthüllt.

Veranstaltungsplakat „Wer war Otto Schmalz“. Das Porträt von Schmalz wird am 15. Januar enthüllt. Foto: MNRDH

Am 20. Februar 1904 kam Otto Schmalz in Halberstadt im heutigen Sachsen-Anhalt zur Welt. Bei der Reichsbahn infolge der wirtschaftlichen Krise entlassen, wechselte der junge Schmalz zur preußischen Schutzpolizei, bei der er sich 12 Jahre verpflichtete. 1936 wurde er in die Kriminalpolizei übernommen und anschließend zur Gestapo nach Trier verlegt, wo man ihn am Grenzpolizeiposten in Perl an der deutsch-luxemburgischen Grenze einsetzte. Dort war er u. a. als Fotograf bei Pass- und Grenzkontrollen im Rahmen der Ein- und Ausreisefrequenz spionageverdächtiger Personen beschäftigt. Dabei sollte er auch „kollegiale“ Beziehungen zu luxemburgischen Zollbeamten aufbauen.

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