Albumveröffentlichung
Edel gereifter Folkpop: Julia Jacklin, Misty Boyce, Amanda Shires
Als „Australicana“ wurde die Songwriter-Musik von Julia Jacklin mal bezeichnet. Passt immer noch ganz gut zum Sound der Sängerin aus Melbourne. „Pre Pleasure“ könnte ihr den Durchbruch bringen. Den hätten auch zwei US-Kolleginnen mit neuen Alben verdient.
Die australische Sängerin Julia Jacklin Foto: Nick Mckk/Transgressive/Pias/dpa
Mit musikalischen Einflüssen ist das ja oft so eine Sache. Beim dritten Studioalbum der australischen Sängerin Julia Jacklin könnte man auf Fleetwood Mac, Cat Power oder auch die etwa gleichaltrige Angel Olsen kommen. Aber: „Eine Menge große Popmusik wie Celine Dion, Robyn und Luther Vandross“, mit großen Gefühlen und großer Produktion – das habe sie davor mit Wonne gehört, sagt Jacklin in den Anmerkungen zur neuen Platte „Pre Pleasure“.