Nach spektakulärem Kran-Abbau

Dommeldinger Brücke wird vorerst doch nicht verschrottet

Ursprünglich sollte die historische Brücke ausrangiert werden. Doch die geplante Zerlegung ist nun vorerst ausgesetzt.

Die 110 Tonnen schwere Brücke wurde am Montag innerhalb einer Viertelstunde abgebaut

Die 110 Tonnen schwere Brücke wurde am Montag innerhalb einer Viertelstunde abgebaut Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Dommeldinger Stahlbrücke wird am kommenden Montag doch nicht zerlegt und verschrottet. Das gab die Pressestelle von Luxemburg-Stadt auf Anfrage des Tageblatt an. Zunächst müsse geklärt werden, wie es mit ihr weitergehen solle. Bezüglich weiterer Schritte hieß es seitens der Pressestelle: „Eng Decisioun ass heizou nach net geholl ginn.“

Die Brücke mit der Kennzeichnung OA726 verband die hauptstädtischen Ortsteile Beggen und Dommeldingen miteinander und war am Montag mit zwei Schwerlastkränen abgebaut worden. Grund für diesen Schritt war der Zustand des 114 Jahre alten Bauwerks. Romain Modert, Präsident von Luxembourg Patrimoine, hatte nach dem Abbau der Brücke einen Antrag beim Kulturministerium darauf gestellt, dass die historische Brücke als nationales Denkmal klassiert werden solle.

Der Streckenabschnitt bei der Rue des Hauts Fourneaux, der für den Abbau und die Erneuerung der Brücke abgesperrt ist, soll bis Frühjahr 2028 geschlossen sein. (alwi)

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