Kassel
Diskussionen um Antisemitismus-Vorwürfe gegen documenta fifteen werden lauter
Die Findungskommission der documenta fifteen unterstützt die wegen Antisemitismus-Vorwürfen umstrittenen Kuratoren der Schau. Hessens Antisemitismusbeauftragter hingegen wirft dem Künstlerkollektiv Ruangrupa Terrorismusverherrlichung vor.
Das Werk „All mining is dangerous“, eine Kooperation des indonesischen Kollektivs Taring Padi und Just Seed (Portland), zeigt vier Personen mit Geldsäcken, von denen eine (l.) eine Kippa trägt, die nachträglich abgedeckt wurde (Ausschnitt). Das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft wirft den Machern der Ausstellung in Kassel vor, ein als antisemitisch kritisiertes Werk in Teilen… Foto: dpa/Uwe Zucchi
Die jüngsten Diskussionen um Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta fifteen in Kassel nehmen einen schärferen Ton an. Während sich die Findungskommission für die Künstlerische Leitung der Weltkunstschau hinter das indonesische Kuratorenkollektiv Ruangrupa und die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler stellt, hagelt es erneut Kritik vom hessischen Antisemitismusbeauftragten.