Das Warktal

Die naturbelassene Landschaft vor den Toren von Ettelbrück ist ein (fast) vergessenes Juwel 

Es gibt Flüsse hierzulande, die fast jeder kennt, wenn auch nur vom Namen her. Andere wiederum sind etwas in Vergessenheit geraten, da sie nicht so oft wie Mosel, Alzette, Sauer usw. erwähnt werden. Einer dieser Flüsse ist die Wark, die in Grevels entspringt und durch Ortschaften wie z.B. Mertzig, Feulen, Welscheid, Warken und Ettelbrück fließt, bevor sie unweit des Ettelbrücker Bahnhofs in die Alzette mündet.

Die Naturschönheiten des Warktals lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden

Die Naturschönheiten des Warktals lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden Foto: Roger Infalt

Die Wark zeigt sich auf ihrer Gesamtlänge von rund 28 Kilometern als eher ruhiger Fluss, der sich sehr gemächlich durch die Täler zwischen Grevels und Ettelbrück schlängelt. Doch er kann auch anders. In den vergangenen 50 Jahren verließ die Wark mehrmals ihr Bett und sorgte für Überschwemmungen und hohe Schäden in den oben genannten Ortschaften. Erinnern wir uns nur an das Hochwasser vom 12. Januar 1993, als die Wark u.a. die Klinik St-Louis (heute „Centre hospitalier du Nord“) an der Ettelbrücker Avenue Salentiny dermaßen unter Wasser setzte, dass das gesamte Krankenhaus evakuiert werden musste.

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