„Brauchen Busse auf dieser Achse“
Patrick Goldschmidt erteilt Corinne Cahens Idee für die avenue de la Gare eine Absage
Die avenue de la Gare bleibt eine Busachse. Das stellte der hauptstädtische Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) am Dienstag bei einer Pressekonferenz klar – und reagierte damit auf einen Vorschlag von Parteikollegin Corinne Cahen (DP).
Corinne Cahen und Patrick Goldschmidt (beide Mitglied der DP und des hauptstädtischen Schöffenrats) haben unterschiedliche Vorstellungen für die avenue de la Gare Archivfoto: Editpress/Hervé Montaigu
„Es ist wichtig, dass die Hauptachsen mit dem öffentlichen Transport erreichbar sind. Deshalb ist es auch wichtig, dass vom Bahnhof abfahrende Busse den Weg über die avenue de la Gare nehmen können“, sagte Patrick Goldschmidt (DP) am Dienstagmorgen bei einer Pressekonferenz zum 100. Geburtstag der städtischen Busse und 150 Jahren öffentlichem Transport in der Hauptstadt. Damit reagierte der Mobilitätsschöffe der Stadt Luxemburg indirekt auf Aussagen von Corinne Cahen.
Die Parteikollegin und Schöffin des hauptstädtischen Gemeinderats hatte Ende Mai im Tageblatt dafür plädiert, die avenue de la Gare stärker als Geschäftsmeile zu gestalten. „Entweder hat man eine Einkaufs- oder eine Busstraße“, sagte Corinne Cahen und brachte eine Verkehrsberuhigung nach dem Vorbild ausländischer Einkaufsstraßen ins Spiel, in denen Fahrzeuge nur vor 10 Uhr und nach 18 Uhr zugelassen sind.