Hinter den Kulissen

Die Welt der Stagehands und Toningenieure

Jackson Browne hat ihnen mit dem Song „The Load-out“ von seinem Live-Album „Running on Empty“ in den 1970er Jahren ein Denkmal gesetzt. Das Lied ist eine Ode an seine damalige Tournee-Crew – die Jungs, die die Kisten schleppen, die Kabel verlegen, die Beleuchtung installieren, die sich krummlegen und in schwindelerregender Höhe herum kraxeln, um eine Rockshow zu ermöglichen. Sie sind die ersten, die den Veranstaltungsort betreten und die letzten, die ihn wieder verlassen. Wir haben dem Mythos „Roadie“ am Paléo Festival Nyon nachgespürt.

Wenn das Material gegen drei Uhr morgens endlich im letzten Laster verstaut ist, steht bereits der erste Sattelschlepper der nächsten Künstler vor den Toren

Wenn das Material gegen drei Uhr morgens endlich im letzten Laster verstaut ist, steht bereits der erste Sattelschlepper der nächsten Künstler vor den Toren Foto: Annick Lesch

Am Paléo Festival, dem größten Open-Air-Festival der Schweiz, sind es um die 130. Alleine 60 sind rund um die Uhr für die „Grande Scène“, die größte der fünf Paléo-Bühnen, im Einsatz. Sie nennen sich selbstbewusst „Golden Team“ und werden jedes Jahr von Dan Hauri, dem Venue Manager, dem Hauptverantwortlichen der 22 Meter hohen und sage und schreibe 53 Meter breiten Bühne, koordiniert. Damit das klappt, muss jeder Handgriff sitzen, sich jeder auf jeden oder jede verlassen können und vor allem der Ablaufplan minutiös eingehalten werden.

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