Papstbesuch

Die Verflechtung von Kirche und Hof: Katholische Prägung der großherzoglichen Familie reicht 150 Jahre zurück

Der Besuch des Papstes am Donnerstag im Großherzogtum ist keine Staatsvisite wie jede andere. Die großherzogliche Familie und die katholische Kirche verbindet nämlich ein bis ins 19. Jahrhundert zurückreichendes Beziehungsgeflecht, das bis heute nachwirkt.

Die großherzogliche Familie ist eng mit der katholischen Kirche und dem Papsttum verwoben

Die großherzogliche Familie ist eng mit der katholischen Kirche und dem Papsttum verwoben Illustration: Kim Kieffer/Editpress, Foto: Alain Rischard/Editpress

Wenn der Papst am Donnerstag nach Luxemburg kommt, geschieht das auf persönliche Einladung von Großherzog Henri. Das ist ob internationaler diplomatischer Gepflogenheiten keine Ausnahme für Staatsvisiten: Tschechiens Präsident Petr Pavel war Anfang des Jahres ebenfalls auf persönliche Einladung von Großherzog Henri nach Luxemburg gekommen. Wenn aber jetzt der Papst am Donnerstag luxemburgischen Boden betritt, ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und der Staatschef des Vatikans in Personalunion zu Besuch. Kein Staatsbesuch wie jeder andere.

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