„The Apprentice“

Die Trump Origin Story, oder: Wie das Böse in die Welt kam

Dass der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump es gut verstanden hat, sich medial zu inszenieren, ist weithin bekannt. Er hat aus sich selbst ein popkulturelles Phänomen gemacht, ein Phänomen, dem sich der iranisch-dänische Regisseur Ali Abbasi mit seinem neuen Film „The Apprentice“ überaus schwarzhumorig widmet und versucht, Trump als die Karikatur zu entlarven, die er ist.

„The Apprentice“ ist eine Mythendekonstruktion und erzählt überaus schwarzhumorig von der Beziehung zwischen dem jungen Trump und dem schwulen jüdischen Cohn

„The Apprentice“ ist eine Mythendekonstruktion und erzählt überaus schwarzhumorig von der Beziehung zwischen dem jungen Trump und dem schwulen jüdischen Cohn Foto: Apprentice Productions – Ontario Inc. / Profile Productions 2 ApS / Tailored Films Ltd.

Der im Iran geborene Filmemacher Ali Abbasi betrachtete bereits in seinen Filmen „Border“ (2018), eine Fantasyerzählung über zwei Ausgegrenzte in Schweden, und „Holy Spider“ (2022), über einen fanatischen Frauenmörder im Iran, welch schmutzige Formen das Böse annehmen kann. Wenn zurzeit im Kino „Joker – Folie à deux“ die Ursprünge des bösen Gegenspielers von Batman beleuchten möchte, so ist „The Apprentice“ in vielerlei Hinsicht eine ähnliche „Origin Story“ eines Superschurken.

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