Naturschutz 

Die „Schlammwiss“: Mehr als „Boxenstopp“, Herberge und Brutstätte für Vögel

Das Naturreservat „Schlammwiss“ macht an diesem Tag seinem Namen alle Ehre. Ohne Gummistiefel geht gar nichts. Das rund 30 Hektar große Gebiet ist eine wichtige Zuflucht für Vögel. Sie überwintern oder tanken kurzzeitig Energie und ziehen ihre Jungen groß. Das Feuchtgebiet hat aber noch andere wichtige Funktionen.

Als das Gebiet 1969 entdeckt wurde, war ein Hektar mit Schilf bedeckt. Heute steht es überall in der „Schlammwiss“. 

Als das Gebiet 1969 entdeckt wurde, war ein Hektar mit Schilf bedeckt. Heute steht es überall in der „Schlammwiss“.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Schlamm und Pfützen, so weit das Auge reicht. Wundern tut das angesichts der Regenmassen der letzten Wochen nicht. Holzbretter liegen an vielen Stellen bereit, um die Stege für die Besucher zu erneuern. Und überall ragt mannshoch das Schilf aus dem Boden, ab und an durchbrochen von Erlen und Weiden.

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