Trockenperiode
„Die Lage ist sehr ernst“: Wie das Niedrigwasser Luxemburgs Handel beeinträchtigt – und Fische in Stress versetzt
Abnehmende Wasserpegel von Flüssen und Bächen, die Einschränkung der Rückzugsgebiete von Fischen und freigelegter Abfall: All das sind Folgen der anhaltenden Trockenperiode. Die Luxport Group erklärt auf Tageblatt-Nachfrage, wie das Niedrigwasser im Rhein Luxemburgs Handel beeinträchtigt. Der Luxemburger Sportfischerverband hingegen macht auf die missliche Lage von Flora und Fauna aufmerksam.
Aufgrund des Niedrigwassers ist die Schifffahrt auf der Mosel und dem Rhein eingeschränkt Foto: Editpress-Archiv/Alain Rischard
Aus Sicherheitsgründen musste die Fahrrinnentiefe der Mosel bereits seit Ende März auf 2,80 Meter begrenzt werden, teilt der „Service de la navigation fluviale“ auf Tageblatt-Nachfrage hin mit. Das sei auf Wasserstandsschwankungen an der Obermosel zurückzuführen, wodurch das Stauziel* von 3,0 Metern in den Stauhaltungen Grevenmacher-Wellen und Stadtbredimus-Palzem unterschritten wurde. Anfang August wurden zudem aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der geringen Wasserführung der Mosel weitere Maßnahmen ergriffen: darunter die Reduzierung von Leerschleusungen**, die Verlängerung der Schleusungsdauer und die Gruppierung von Freizeitschiffen.