Serie: Rassismus in Luxemburg

Die Familie Tshilumba zwischen Zusammenhalt, Fremdenhass und Hochleistungssport

Raphaël Tshilumba kommt aus dem Kongo. Seine Frau Kathy aus Belgien. Obwohl sie und ihre beiden Kinder seit 20 Jahren in Luxemburg leben, ist Rassismus für sie weder in der Schule noch im Sport oder im Berufsleben ein Fremdwort.

Die Tshilumbas: (v.l.) Tiffany, Mutter Kathy, Vater Raphaël und Elodie

Die Tshilumbas: (v.l.) Tiffany, Mutter Kathy, Vater Raphaël und Elodie Foto: privat

Als Raphaël Tshilumba Student war, lernte er seine künftige Frau Kathy in Belgien kennen. Das junge Paar zog nach Luxemburg, um hier ein gemeinsames Leben aufzubauen. „Der Anfang ihrer Beziehung war relativ kompliziert, da es hier zu dieser Zeit noch nicht viele ‚mixed couples‘ gab und beide Schwierigkeiten hatten, sich in die Familie des anderen zu integrieren“, erklärt die 23-jährige Tochter Tiffany, ehemalige Leichtathletin und nationale Rekordhalterin im Sprint.

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