Fairtrade
„Die Entscheidung fällt im Einkaufwagen“: NGO setzt sich für ein Lieferkettengesetz ein
28 Jahre nach der Gründung könnten sich die Verantwortlichen von Fairtrade Luxemburg zufrieden zurücklehnen. Einer überwiegenden Mehrheit in Luxemburg ist das Label ein Begriff und viele kaufen die Produkte. Mitbegründer Jean-Louis Zeyen (56) hat zwar zu Hause einen Schaukelstuhl. Zum Ausruhen auf Verdiensten nutzt er ihn nicht.
Bananen aus fairem Handel sind in Luxemburg der „Bestseller“ Foto: Editpress/Claude Lenert
Bei dem Gedanken daran, sich in dem Möbelstück zurückzulehnen, muss Jean-Louis Zeyen schmunzeln. „Überhaupt nicht“, beendet er die kurze Fantasie auf schaukelnden Genuss hinsichtlich Fairtrade. Dabei sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. 69 Prozent der Luxemburger kennen das Label sehr gut, 27 Prozent zumindest den Namen und nur vier Prozent können damit gar nichts anfangen.