Gewässerschutz 

Die Bauern müssen mit an Bord 

Der Landwirt von heute ist schon lange nicht mehr „nur“ Lebensmittelproduzent. Die Aufgaben als Landschaftspfleger und Naturschützer wachsen seit Jahren. Rund um den Stausee steht für sie sogar „Wassermanagement“ auf dem täglichen Programm. Die Bauern haben eine große Rolle bei der Qualität des Wassers. Der Stausee ist das größte Trinkwasserreservoir. Viele von ihnen haben sich in der LAKU, der „Landwirtschaftlech Kooperatioun Uewersauer“, organisiert.

Rund um den See wird auf 6.850 Hektar Landwirtschaft betrieben. Sie liegen in den neuen Wasserschutzzonen und es gibt Regeln für die Bauern. Die Hälfte der Betroffenen hat sich in der „Landwirtschaftlech Kooperatioun Uewersauer” organisiert, um das „Wassermanagement“ in den Griff zu bekommen. Der Naturschutz kostet. 

Rund um den See wird auf 6.850 Hektar Landwirtschaft betrieben. Sie liegen in den neuen Wasserschutzzonen und es gibt Regeln für die Bauern. Die Hälfte der Betroffenen hat sich in der „Landwirtschaftlech Kooperatioun Uewersauer” organisiert, um das „Wassermanagement“ in den Griff zu bekommen. Der Naturschutz kostet.  Foto: Editpress/Anne Lommel

LAKU-Präsident Marco Koeune (52) wollte eigentlich mal Pilot werden. Aber das ist lange her und mittlerweile ist er ein echtes Urgestein in der Landwirtschaft rund um den Stausee. Er wächst in Harlingen auf, wo der Hof mit den 50 Milchkühen und rund 100 Hektar Weide- und Ackerland liegt. Sein Vater betreibt ihn in zweiter Generation. Der Sohn arbeitet nun in einer Schutzzone.

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