Flucht vor Grenzkontrolle
Deutsche Polizei stoppt Luxemburger Raser – Beifahrer muss ins Gefängnis
Eine Grenzkontrolle auf der A8 nahm für zwei Luxemburger ein unerwartetes Ende. Nach einer Flucht mit dem Auto stellte sich heraus, dass gegen den Beifahrer ein Haftbefehl vorlag.
Die Flucht vor einer Grenzkontrolle nahe Schengen endete für einen Luxemburger mit Haft Symbolfoto: Editpress-Archiv/Isabella Finzi
Für einen Luxemburger Autofahrer und seinen Beifahrer hat eine Grenzkontrolle auf der A8 nahe Schengen am Montag ein unerwartetes Ende genommen. Der 36-jährige Fahrer missachtete laut der Bundespolizei Saarbrücken gegen 15.30 Uhr die Anhaltesignale der Beamten. Statt anzuhalten, flüchtete er mit seinem Audi in Fahrtrichtung Merzig, um sich der Kontrolle zu entziehen.
Im weiteren Verlauf setzte der Mann seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort und bremste erst in einer Baustelle verkehrsbedingt ab. Anschließend folgte er den Anweisungen der Einsatzkräfte und wurde kontrolliert. Neben dem Fahrer befanden sich zwei weitere Personen im Fahrzeug.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den 31-jährigen Beifahrer – ebenfalls Luxemburger – ein Haftbefehl wegen Bedrohung vorlag. Da er die fällige Geldstrafe von 771 Euro nicht bezahlen konnte, brachte ihn die Polizei in eine Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen. (les)