Domaine Tageblatt

Der Weinbau an der Mosel sieht großen Veränderungen entgegen: Ein Besuch in der einzigen Rebschule des Landes 

„Vinifera“, „Phylloxera“, „Omega“-Schnitt oder „lockerbeerige“ Trauben: Wenn Carlo Faber (65) über seine Rebschule spricht, öffnet sich eine andere Welt. Alljährlich brauchen Winzer junge Rebstöcke, um ihre Anbauflächen zu erhalten. Der Rebveredelungsbetrieb ist der einzige im Land und vielleicht sogar bald der einzige an der Mosel. Veränderungen bahnen sich an.

Die zwei Fabers in der Produktionshalle der einzigen Rebschule in Luxemburg: Sam Faber (l.) und Carlo Faber (r.)

Die zwei Fabers in der Produktionshalle der einzigen Rebschule in Luxemburg: Sam Faber (l.) und Carlo Faber (r.) Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Rebschule in Wellenstein ist sein „Bébé“, wie Carlo Faber sagt. Lebenswerk nennen es andere. Wie viele an der Mosel wächst er mit Wein auf. Schon sein Vater beliefert die Domaine Vinsmoselle, die Genossenschaft mit heute rund 180 Mitgliedern. Wer mit dem Kulturgut infiziert ist, den scheint es nicht loszulassen.

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