Reportage
Der Tag, an dem die Filmwelt stillstand: So trifft das Virus die Industrie der bewegten Bilder
Nachdem das LuxFilmFest am drittletzten Festivaltag abgebrochen wurde und sich während dieses letzten aller kulturellen Großevents zahlreiche Akteure der hiesigen Filmindustrie mit dem Virus angesteckt hatten, lag auch die Luxemburger Filmlandschaft während Monaten brach. Die gute Nachricht: „Wenn alles klappt, werden wir Ende Juli wieder Filme drehen können“, so Guy Daleiden, Direktor des Film Fund. Wie ein Filmdreh in der Pandemie aussieht, welche Auswirkungen das Virus auf Produktionsfirmen, Schauspieler, Autoren und Requisiteure hat und welche Vergleiche man zur Pornoindustrie ziehen kann, lesen Sie in unserer Reportage.
Film-Fund-Direktor Guy Daleiden und Donato Rotunno (Tarantula) Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Vielleicht ist dies das Ende aller Superheldenfilme. Da Batman, Spiderman und Co. stets maskiert sind, wird man diese Streifen auch im Falle einer zweiten Welle drehen können. Das könnte dann zur totalen Übersättigung führen – es gibt eh schon zu viele Superheldenfilme –, oder unsere Faszination für diese Streifen würde jetzt, wo wir alle zu Maskenträgern geworden sind, abschwellen.“