Esch

Der Rote Turm und seine Geschichte: Spaziergang entlang der ehemaligen Stadtmauer

Im späten Mittelalter, um 1310, ist Esch/Alzette eine befestigte Stadt. Es gibt eine Ringmauer und vier Eingangstürme. Davon zeugen Bilder, die sich auf frühere Dokumente beziehen. Direkt sichtbar ist von der Befestigung heute eigentlich nichts mehr. Spuren aber hat sie hinterlassen – und nicht wenige. Ein Ortsbesuch lohnt sich.

Esch, wie es einst war oder durchaus gewesen sein könnte. Das Bild hängt heute im Keller des OGBL. Anscheinend existiert noch eine größere Version davon in der Bruch-Schule.

Esch, wie es einst war oder durchaus gewesen sein könnte. Das Bild hängt heute im Keller des OGBL. Anscheinend existiert noch eine größere Version davon in der Bruch-Schule.

Entdeckungsspaziergang. Am vergangenen Samstag haben die Escher Geschichtsfreunde zu einer Tour entlang der ehemaligen Befestigungsmauer der Minettemetropole eingeladen. Die Führung übernimmt Christian Muller. Der Journalist, gebürtiger Echternacher, aber schon lange mit Esch verbunden, hat sich gut vorbereitet. Beispielsweise zeigt er den aktuellen Stadtplan von Esch. Auf den ersten Blick ist dort in der Mitte eine Art Oval zu erkennen. Der linsenförmige Stadtkern entspricht dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer. So versteht man auch, warum es in Esch eine rue des Remparts (dt. „Wallstraße“) oder eine rue du Fossé (dt. „Grabenstraße“) gibt.

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