„Pluie de la culture“

Der Regen machte Esch-Belval einen Strich durch die Rechnung, eindrucksvoll war der Abend trotzdem – unsere Bilder

Die Kulturnacht wird groß und geht jetzt studieren. Am Samstag jedenfalls fand die Escher Institution im Veranstaltungskalender in Belval bei der Uni statt. Das sah alles gut aus. Wenn nur der Regen nicht gewesen wäre.

Eher etwas für Hartgesottene: Das Wetter am Samstagabend konnte so manchem die Laune verderben

Eher etwas für Hartgesottene: Das Wetter am Samstagabend konnte so manchem die Laune verderben Foto: Editpress/Tania Feller

Da kann man nichts machen. Seit 2012 lockt die „Nuit de la culture“ Besucher nach Esch. Bereits im Rahmen des Kulturjahres Esch22 wurden die verschiedenen Escher Viertel bespielt. In der ersten Kulturnacht nach dem Kulturjahr war nun Belval dran.

Die Kinder hatten trotzdem ihren Spaß

Die Kinder hatten trotzdem ihren Spaß Foto: Editpress/Tania Feller

Wie es bei solchen Open-Air-Veranstaltungen immer der Fall ist, hängt vieles am Wetter. Am Samstagabend hatten Veranstalter, Künstler und Besucher kein Glück. Ab dem frühen Abend setzte über Esch-Belval ein kaum nachlassender Regen ein. Das verlieh dem ganzen Areal mit den vielen Feuerstellen, Lichtspielen sowie Video-Installationen eine spezielle Atmosphäre, bereitete den bereits angereisten Besucherinnen und Besuchern aber einen ungemütlichen Ausflug – und mag auch so manchen davon abgehalten haben, den Weg nach Belval anzutreten. Dass just an jenem Abend keine Züge zwischen Esch-Zentrum und Esch-Universität verkehrten, half einem potenziellen Zuschauerandrang ebenfalls nicht weiter.

Ein bisschen Magie ist bei den Escher Kulturnächten immer dabei – unser Rückblic...
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Ein bisschen Magie ist bei den Escher Kulturnächten immer dabei – unser Rückblick in 25 Bildern
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Was schade war, besonders im Angesicht des Aufwandes, den Organisatoren und Veranstalter an den Tag gelegt hatten. Rund 50 Punkte umfasste das Programm und die etwa 100 Künstler gaben sich auch alle Mühe, das Escher Viertel mit seinen Hochöfen, Industrieanlagen und modernen Universitätsgebäuden mit viel Licht und Ton in eine zeitlose Kirmes zu verwandeln, die immer wieder kritische Blicke auf unsere Konsumgesellschaft freilegen wollte. Doch das Wetter sollte einfach nicht mitspielen. So wurde am Ende aus der „Nuit de la culture“ vor allem ein „Pluie de la culture“. Aber die nächste Ausgabe kommt bestimmt. Der Frühling ja vielleicht auch irgendwann. Und Ausflüge nach Esch und Belval lohnen sich eh immer. (Red.)

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