Immobilienmarkt
Der Lockdown schafft Bedürfnis nach mehr Platz
Der Luxemburger Immobilienmarkt steht bekanntlich unter großem Druck. Laut dem Präsidenten der „Chambre immobilière du Grand-Duché de Luxembourg“ (CIGDL), Jean-Paul Scheuren, wird sich an der Nachfrage auch nach der Krise nichts ändern: Nur die Anforderungen an die eigenen vier Wände werden wohl anders ausfallen.
In Zukunft entscheiden sich die Menschen möglicherweise eher für ein Haus im Grünen als für eine Stadtwohnung Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Der Präsident der CIGDL, Jean-Paul Scheuren, sieht keinen Grund, warum sich die Bedingungen auf dem Markt nach der Krise ändern sollten. „Bei der Nachfrage wird sich jedoch etwas ändern – so werden eher mehr Quadratmeter als weniger gefragt sein“, sagt er. Für den Fall, dass es noch mal zu einem Lockdown kommen sollte, wollen die Menschen nämlich eventuell mehr Platz zur Verfügung haben und ihre Wohnung oder ihr Haus anders gestalten. Er vermutet auch, dass die Luxemburger in Zukunft vielleicht nicht mehr so zentral wohnen wollen, auch wenn sie dann einen längeren Weg zur Arbeit auf sich nehmen müssten. Da müsse der Trend verfolgt werden, auch bei der Planung von Neubauten, erklärt Scheuren im Gespräch mit dem Tageblatt.