Editorial
Der Abriss der „Keeseminnen“ ist ein folgenschwerer Fehler
Industriedenkmäler wie die „Keeseminnen“ sind nicht nur Zeugen technologischer und architektonischer Errungenschaften. Sie sind auch Erinnerungsorte der sozialen und kulturellen Geschichte Luxemburgs. Foto: Editpress/Julien Garroy
Seit dem Niedergang der Stahlindustrie ist die Luxemburger Südregion auf der Suche nach einer Identität. Im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt „Esch 2022“ soll über die industrielle Geschichte ein grenzüberschreitendes Zusammengehörigkeitsgefühl geschaffen werden. „Der gemeinsame Stolz auf die Vergangenheit der Stahlindustrie“ vereine die luxemburgische Minetteregion und den französischen Gemeindeverbund „Communauté de communes Pays Haut Val d’Alzette“ (CCPHVA), sagte dessen Präsident Patrick Risser am vergangenen Donnerstag.