Luxemburg

Denkmalschutz: „Es fehlt der politische Wille“ 

Am Denkmalschutz in Luxemburg scheiden sich die Geister. Es ist ein emotional beladenes Thema für die, die sich dafür engagieren. Seitens der Politik steht dem das Argument der Wohnungsnot gegenüber und ein oft mehr als pragmatisches Vorgehen der Behörden. Ein Abriss schafft Fakten, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Das ist oft das Ende. So sieht es aus, wenn Gebäude abgerissen werden. Das Foto zeigt ein Gebäude in der rue de l’Aciérie in der Hauptstadt. Auf „Luxembourg under destruction“ gibt es noch viel mehr Belege. 

Das ist oft das Ende. So sieht es aus, wenn Gebäude abgerissen werden. Das Foto zeigt ein Gebäude in der rue de l’Aciérie in der Hauptstadt. Auf „Luxembourg under destruction“ gibt es noch viel mehr Belege.  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Wir bekommen meist erst mit, dass etwas abgerissen wird, wenn der rote Punkt dranklebt“, sagt Karin Waringo (54), Co-Autorin der jüngsten Petition zum Thema Denkmalschutz. „Und gerade wird unglaublich viel quer durchs Land abgerissen.“ Das Thema bewegt. Schließlich geht es, wie bei allem, was sich um Immobilien dreht, um viel Geld und das zukünftige Aussehen des Landes. Geschichtsbewusst und modern oder nur noch zeitgenössisch? Auch im ländlichen Raum?

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