Bestandsaufnahme

Das ist seit 2006 in der „Nordstad“ passiert

Vergangenen Freitag (15.7.) landete eine Mitteilung der Schöffenräte aus Schieren, Ettelbrück, Erpeldingen/Sauer, Diekirch und Bettendorf in den Redaktionsstuben der Luxemburger Presse. Nach dem Motto „Hurra, wir leben noch!“, teilten die Unterzeichnenden aus heiterem Himmel – so schien es – mit, dass sie „nach wie vor sehr intensiv an dem komplexen Prozess einer Fusion“ arbeiten würden. Was hat es wirklich mit dieser Pressemitteilung auf sich?

Das Büro des „Nordstad“-Syndikats wurde im Gebäude eines Baumaterialhandels in der Industriezone auf Fridhaff eingerichtet

Das Büro des „Nordstad“-Syndikats wurde im Gebäude eines Baumaterialhandels in der Industriezone auf Fridhaff eingerichtet Foto: Editpress/Roger Infalt

Am 20. Juni wurden die Bürgermeister der fünf erwähnten Gemeinden einzeln angeschrieben, mit der Bitte, dem Tageblatt doch auf eine Reihe von Fragen zum aktuellen Stand der Dinge betreffend geplante Fusion Antworten zu geben. Eine Woche später teilte der Präsident des interkommunalen Syndikats mit, dass die fünf Bürgermeister aus Gründen der „völligen Transparenz“ nicht einzeln Rückmeldung geben könnten, sondern die Köpfe zusammenstrecken und gemeinsam auf die doch etwas kritischen Fragen antworten würden.

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