Uni Luxemburg
Das Schweigen brechen: Internationale Studientage zum Zweiten Weltkrieg in Luxemburg
Die wissenschaftliche Aufbereitung des Zweiten Weltkrieges war hierzulande lange Zeit kein Thema. Mit den Gesetzen von 1950 und 1967 über die Entschädigungen für die Kriegsopfer hatte man sich politisch ein gutes Gewissen gegeben. Dazu kam eine offizielle Geschichtsschreibung, die uns gerne alle als unfreiwillig Beteiligte darstellte und einzelne Aspekte nicht näher hinterfragte. Das macht die moderne Forschung anders. Eine internationale Studientagung der Uni Luxemburg hat sich mit der Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsschichten aus der Gesellschaft befasst.
Foto: Editpress/Tania Feller