Reportage

Das Ende der Erde: Eine Woche auf einer einsamen Insel

Hier könnte die Welt enden und ich würde nichts davon mitbekommen. Auf Koh Ta Kiev gibt es einsame Strände, Hängematten zwischen Palmen und unberührten Dschungel. Die Insel ist eine der wenigen in Kambodscha, die noch nicht vom Massentourismus entdeckt wurden. Sie ist noch kaum entwickelt: Es gibt nur ein einziges Dorf, keine Straßen und nur begrenzten Zugang zu Elektrizität und fließendem Wasser. Ich verbringe eine Woche dort in einem Baumhaus. Ein Versuch, Tage ohne Zeit und Raum in Worte zu fassen.

Was das Meer vom Glück erzählen kann, erfährt Laila Bintner auf Koh Ta Kiev

Was das Meer vom Glück erzählen kann, erfährt Laila Bintner auf Koh Ta Kiev Foto: Laila Bintner

Ich schaue auf das Meer hinaus, das silbrig scheint in dem Licht der herabsteigenden Sonne. Der Horizont trennt Meer und Himmel voneinander und ich kann mir schon fast nicht mehr vorstellen, dass etwas hinter dieser Linie liegt. Auf dieser kleinen Insel kommt mir die Welt da draußen nicht mehr real vor.

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