Buchkritik

Comedy trifft Kunstgeschichte: Jakob Schwerdtfeger lädt mit seinem Buch zum Lachen und Lernen ein

Der Titel „Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht“ fordert jeden Kunstfreund heraus – und das ist auch die Absicht von Jakob Schwerdtfeger, der mit seinem Programm als Kunsthistoriker und Stand-up-Comedian mit seiner „Museumstour“ durch die Landen zieht. Blick ins beim dtv-Verlag erschienenen Buch.

Kunsthistoriker und Comedian: Jakob Schwerdtfeger, hier am 12. Dezember 2023, bei einer Lesung im Lehmbruck Museum in Dresden

Kunsthistoriker und Comedian: Jakob Schwerdtfeger, hier am 12. Dezember 2023, bei einer Lesung im Lehmbruck-Museum in Dresden Foto: Udoweier, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Sein erstes Buch „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst“ war einst Spiegel-Bestseller, auch der zweite Streich „Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht“ steht im Segment „Sachbuch“ auf besagter Liste. „Mir ist wichtig, Kunst aufzulockern, denn elitäres Gehabe gibt es in diesem Bereich bereits genug.“ Mit diesen Worten führt Jakob Schwerdtfeger u.a. in seinen „wilden Ritt durch 1.000 Jahre Kunst“ ein. Der Leser ist vorgewarnt: Ihn erwarten nicht nur harte, nüchterne Fakten und Daten. Bei Schwerdtfeger pflastern eben auch zahlreiche Anekdoten den Weg in eine Geschichte, die er im Jahr 1.000 starten und bis Anno 2000 laufen lässt.

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