Tourismus
Bilanz des Betreibers der „Marie-Astrid“: Schwieriges Jahr 2021 und Optimismus für 2022
Ohne die Unterstützung des Tourismusministeriums hätte die „Marie-Astrid“ die Pandemie nicht überlebt. Darin herrscht Einigkeit unter den Verantwortlichen der „Entente touristique de la Moselle luxembourgeoise“. Der Betrieb des Schiffes auf der Mosel ist deren Existenzberechtigung, denn das zweite Standbein, das „Musée“ oder „Centre mosellan“, ist immer noch eine Baustelle. Kein Wunder also, dass Vertreter aller Gemeinden, die Mitglieder sind, und Tourismusminister Lex Delles zur Bilanz 2021 an Bord des Schiffes Platz nahmen. Der angestammte Liegeplatz ist in Grevenmacher.
Das Gästeschiff wird von der „Entente touristique de la Moselle luxembourgeoise“ betrieben. Sieben Moselgemeinden, neun Tourismusverbände sowie Winzer- und Weinhandelsverbände und die „Amicale des hôteliers et restaurateurs de la Moselle“ sind die Mitglieder der Entente. Am Montagabend hat der Betreiber die Bilanz für 2021 vorgelegt. Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Lockdowns, Hygienemaßnahmen, dann wieder nicht, dann wieder, eingeschränkt oder aber anders, haben den Gästezahlen des Schiffs arg zugesetzt. Rund 860.000 Euro Einnahmen hat der Betrieb des Gästeschiffes, für den die „Entente touristique de la Moselle luxembourgeoise“ zuständig ist, 2021 gebracht. Im Jahr 2019 waren es noch 1,4 Millionen Euro. Vor allem an Sonntagen herrscht normalerweise Hochkonjunktur.