Welttag des Stotterns

Betroffener erzählt von seinem Alltag: „Ich wurde oft ausgelacht“

Der 22. Oktober gilt als Welttag des Stotterns und wird international genutzt, um Aufmerksamkeit auf diese Störung des Redeflusses zu lenken. Das offenbar nicht ohne Grund, denn: Wie das Gespräch mit dem Betroffenen Harman Hoekstra aus Niederfeulen zeigt, würde es Menschen wie ihm vielleicht schon ein Stück leichter ergehen, wenn andere besser über das Stottern Bescheid wüssten. 

Harman Hoekstra stottert und teilt sich doch gerne mit – wenn sein Gegenüber es denn zulässt

Harman Hoekstra stottert und teilt sich doch gerne mit – wenn sein Gegenüber es denn zulässt Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Verschiedene Buchstaben sind kein Problem. Andere – wie das ‚P’ oder das ‚S’ – wollen mir manchmal einfach nicht über die Lippen kommen“, erklärt Harman Hoekstra bei einem Gespräch in der zukünftigen Bibliothek des „Centre de logopédie“ (CL). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet der 53-Jährige in dem Kompetenzzentrum, das sich um junge Menschen mit Hör- oder Sprachproblemen kümmert, und ist dort vor allem für das Binden und Drucken der Unterrichtsmaterialien für das Lehrpersonal zuständig. Zusätzlich sieht Harman Hoekstra bei der sich im Aufbau befindenden Fachbibliothek des Zentrums nach dem Rechten. 

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