Erster Spatenstich

Bau des umstrittenen Leichtathletikstadions in Hamm hat begonnen

Trotz Kritik an der Vorgehensweise der Stadt Luxemburg wird das Vorhaben nun Realität: In Hamm entsteht ein multidisziplinärer Sportkomplex mit Leichtathletikanlage. Am Dienstag setzten die Verantwortlichen den ersten Spatenstich für das mindestens 128,2 Millionen Euro teure Projekt.

Sportsministerin Martine Hansen und Gemeinderat beim ersten Spatenstich für neues Bauvorhaben in der Hauptstadt

Mit dem ersten Spatenstich gaben Sportministerin Martine Hansen (7.v.l.) und die Mitglieder des hauptstädtischen Schöffen- und Gemeinderats am Dienstag den Startschuss für das Bauvorhaben Foto: Editpress/Didier Sylvestre

„Es war jetzt schon sportlich, und da wir im Frühjahr 2029 fertig sein wollen, wird es noch sportlicher“, kündigte Hauptstadt-Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am frühen Dienstagabend beim ersten Spatenstich für den neuen Sportkomplex mit Leichtathletikstadion in Hamm an. Bereits in drei Jahren sollen die neuen Einrichtungen unter der Adresse 157B in der rue de Hamm fertiggestellt sein – rechtzeitig zu den Spielen der kleinen Staaten von Europa in Luxemburg.

„Den Einwohnern aus Hamm sagen wir schon jetzt Danke. Wir bitten sie um Geduld, wenn in kommender Zeit die Lastwagen kommen und es staubig wird“, sagte Lydie Polfer mit Blick auf die Bauarbeiten. Dabei war die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner bereits vor Baubeginn gefordert: Bis Ende 2025 hatte die Stadt nämlich weder Details noch Bildmaterial zum Projekt veröffentlicht.

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