Wasserbillig

Automatisierung: Die Fähre „Sankta Maria II“ schippert in die Zukunft

Die „Sankta Maria II“ ist nicht nur eine Fähre, die Menschen und Fahrzeuge über die Mosel transportiert. Sie ermöglicht den grenzüberschreitenden Austausch auf dem kurzen Weg zwischen dem luxemburgischen Wasserbillig und dem deutschen Oberbillig. Ihre Zukunft steht auf dem Spiel. Fährmänner sind rar. Beide Bürgermeister haben an einer Lösung gearbeitet. 

Im Jahr 2021 haben rund 162.000 Passagiere zu Fuß, mit Fahrrad oder Motorrad die Fähre über die Mosel genutzt, die neben den Pendlern und Einheimischen eine wichtige touristische Infrastruktur ist

Im Jahr 2021 haben rund 162.000 Passagiere zu Fuß, mit Fahrrad oder Motorrad die Fähre über die Mosel genutzt, die neben den Pendlern und Einheimischen eine wichtige touristische Infrastruktur ist Foto: Editpress/Didier Sylvestre

„Wegen krankheitsbedingten Personalausfällen können wir derzeit nur reduzierte Betriebszeiten gewährleisten“, stand lange auf der Webseite der Gemeinde Oberbillig (D) und betrifft die Fähre „Sankta Maria II“ über die Mosel. Wasserbillig liegt gegenüber von Oberbillig am anderen Ufer. Die nächsten Brücken sind in Grevenmacher oder in Trier. Der Grund: Personalmangel. Das geht schon seit dem Jahreswechsel 2021/2022 so. Dabei funktioniert der Betrieb gut, weswegen die Fähre scherzhaft als „fünfte Brücke“ über die Mosel gilt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luxemburg

Mann nach Schlägerei schwer verletzt und Randalierer in der Notaufnahme

Luxemburger Privatwinzer

Zwischen Jubiläum und Sorgenfalten: Guy Krier verabschiedet sich als Präsident