Esch

Ausstellung mit Auguste Trémonts Werken in der Galerie Schlassgoart

Pünktlich zum Auftakt von Esch2022 zeigt die Escher Schlassgoart-Galerie die Werke der beiden luxemburgischen Künstler Auguste Trémont und Eric Schumacher. Ausgestellt werden sowohl Werke über die Stahlindustrie in Düdelingen als auch Trémonts Tierbilder und -skulpturen.

Ausstellung mit Auguste Trémonts Werken in der Galerie Schlassgoart

Anfänglich studierte der 1892 in Luxemburg geborenen Trémont an der hiesigen „Ecole nationale des arts décoratifs“, dann ab 1909 an der Pariser „Ecole nationale supérieure des Beaux-Arts“. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges überraschte ihn bei einem Besuch in Luxemburg. Beim Versuch, nach Paris zurückzukehren, wurde er von den Deutschen verhaftet und blieb nach der Haftentlassung bis Ende des Krieges 1918 in Luxemburg. Er begann 1914 als technischer Zeichner im Düdelinger Stahlwerk zu arbeiten, wo dann auch seine Bilder über die Schmelzarbeiter entstanden. Die körperliche Anstrengung, aber auch die zum Werkzeug einer industrialisierten Welt degradierten Menschen sind an den mal skizzenhaften, mal hyperrealistischen Umrissen deutlich zu erkennen. Es ist eine wahrhafte Ästhetik der schweißtreibenden Produktion, darüber hinaus eine künstlerische Hommage an die Arbeiterklasse. Zur gleichen Zeit entstehen aber auch Landschaftsbilder, die ebenso von der Stahlindustrie geprägt sind.

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