Luxemburg-Stadt

Aussteigen und auf die Schnauze hauen – „Meinungsverschiedenheit“ von Autofahrern führt zu blutiger Lippe

Verschiedene Autofahrer hatten am Freitagnachmittag in Luxemburg-Stadt offenbar das Bedürfnis, eine Uneinigkeit in der Auslegung der Straßenverkehrsordnung zu klären. Die Polizei ermittelt.

Blutige Lippe: Autofahrer sind sich am Freitagnachmittag in der Rue Adolphe Fischer in die Haare geraten.

Blutige Lippe: Autofahrer sind sich am Freitagnachmittag in der Rue Adolphe Fischer in die Haare geraten. Symbolfoto: Maurizio Gambarini/dpa

Wer wohl wirklich Vorfahrt hatte? Am Freitagnachmittag ist es laut Polizei zu einer „Meinungsverschiedenheit“ zwischen Autofahrern gekommen. Alle Fahrzeugführer lenkten ihre Kraftwagen demnach durch die Rue Adolphe Fischer im Luxemburger Bahnhofsviertel, als es schließlich zum Streitfall kam. Ob es sich bei der „Meinungsverschiedenheit“ um verbal geäußerte unterschiedliche Interpretationen der Straßenverkehrsordnung oder um einen anderweitigen Dissens handelte, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor.

Wohl aber, dass das spätere Opfer „zu einem gegebenen Moment“ sein Fahrzeug abstellte und ausstieg. Allerdings wurde aus dem zweiten Vehikel ebenfalls ausgestiegen, und zwar von gleich zwei Personen. Das Opfer fand sich später mit einer Wunde auf der Lippe in der Rue André Duchschner wieder, wo es „auf sich aufmerksam machte“, wie die Polizei schreibt. Es gab an, von den beiden anderen Teilnehmern der Meinungsverschiedenheit geschlagen worden zu sein. Alle Beteiligten waren laut Polizei männlichen Geschlechts.

Die Polizei konnte die beiden anderen Männer ausfindig machen. „Weitere Ermittlungen laufen“, schreibt die Behörde. (sen)

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