Trëntenger Dall
Aufregung in Waldbredimus und Bous: „Schutzzonen mit den Menschen und nicht ohne sie“
Der Streit um die Naturschutzzone im Trëntenger Dall ist in erster Linie ein Kommunikationsproblem. Sowohl die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden als auch die betroffenen Landwirte beklagen ein „von oben nach unten“. Mit Plakaten wehren sich vor allem die Einwohner seit Wochen gegen das, was kommen soll: eine insgesamt 1.700 Hektar große Schutzzone von nationalem Interesse für das Tal.
Mit Plakaten protestieren die Einwohner im Trëntenger Dall gegen die Schutzzone. Sie – so fürchten die betroffenen Landwirte und Winzer – behindert ihre Arbeit in Zukunft. Foto: Editprerss/Claude Lenert
„Diese Geschichte ist nicht gut gelaufen“, sagt Carlo Kutten (65), (Noch-)Bürgermeister von Bous. „Das Umweltministerium ist das falsch angegangen.“ Er erfährt von den Plänen durch einen Besuch von Vertretern des Umweltministeriums im Rathaus. Die Gemeinde veröffentlicht es im „Reider“, dem Gemeindeblatt. Danach gibt es zwei Infoveranstaltungen in Contern und Bous.