Theater und Tanz

Auf den Festivals in Avignon ist Luxemburg so stark vertreten wie noch nie zuvor

Zurzeit dürften die Straßen und Theatersäle in Avignon überaus belebt sein: Die dreiwöchigen Festlichkeiten rund um das „In“- und das „Off“-Festival der Provence-Stadt sind seit vergangener Woche in vollem Gange. Auch das Großherzogtum ist vertreten – und zwar mit mehr Inszenierungen im Bereich Tanz und Theater als jemals zuvor.

Theaterspiel mit kräftigem Anschlag: „Sales gosses“ ist eine der Luxemburger Kreationen, die in Avignon dargeboten werden

Theaterspiel mit kräftigem Anschlag: „Sales gosses“ ist eine der Luxemburger Kreationen, die in Avignon dargeboten werden Foto: Fabio Godinho

Für die französisch-europäische Theaterwelt sind Anfang Juli zwei wichtige Startschüsse gefallen. Am 5. Juli wurde die 75. Ausgabe des „In“-Festivals von Avignon eingeläutet, zwei Tage danach feierte dann sein zwanzig Jahre jüngeres und aus der 68er-Bewegung hervorgehendes Pendant, das „Off“-Festival von Avignon, seinen Beginn. Noch bis zum Ende des Monats wird sich also in der südfranzösischen Stadt alles um den berühmtesten Dreiklang der darstellenden Künste – nämlich Theater, Tanz und Medienkunst (zu der Film- und Klangkunst gehören) – drehen. Neben den verschiedenen „In“-Aufführungen im wuchtigen wie weiträumigen Papstpalast und den vielen Theaterhäusern wird es noch hunderte „Off“-Veranstaltungen an öffentlichen Orten inmitten der berühmten „Stadt der Päpste“ geben.

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