Petingen
Anwohner von gesperrten Straßen fühlen sich „wie im Gefängnis“
Verkehrsberuhigung ja, aber nicht so: Das ist die Hauptbotschaft der Anwohner der betroffenen Straßen um den Schulcampus „An Eigent“. Sie sehen sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.
Die gesperrten Straßen rund um den Schulcampus „An Eigent“ ärgern die Anwohner Foto: Editpress/Lola Bourotte
„Dass gehandelt werden musste, steht außer Frage“, formuliert es am Montagabend einer der Anwohner der Straßen rue Pierre Hamer, rue Mathias Adam und rue Batty Weber, als sie sich mitten auf der derzeit gesperrten Fläche treffen. Es ist ein erstes, eher „informelles“ Treffen, bei dem sie sich über die verschiedenen Kritikpunkte austauschen wollen. Die meisten von ihnen sind sich einig, dass der dichte Verkehr, insbesondere zu Schulbeginn und -schluss, ein großes Problem darstellte. „Es war nur eine Frage der Zeit, bis wirklich etwas Schreckliches passiert wäre.“ Ein anderer erzählt, dass er vor der Straßensperrung drei Autos „verloren“ habe, als Angetrunkene in der Nacht die rue Pierre Hamer als „Schnellstraße“ in Richtung Collectrice genutzt hätten und die Fahrt abrupt in seinem Auto geendet habe. Einer Nachbarin hätte man so „zwei Autos in einem Monat“ geschrottet. Deswegen sei es prinzipiell gut, dass die Gemeinde nun handle.