Gedenkzeremonie

„Amicale Sachsenhausen“ erinnert an KZ-Opfer – und protestiert gegen einen Straßennamen

129 Menschen aus Luxemburg wurden im Zweiten Weltkrieg im „idealtypischen“ Konzentrationslager Sachsenhausen von den Nazis inhaftiert. Viele von ihnen verließen das Lager nie wieder. Am Samstag gedachte die „Amicale Sachsenhausen“ der Opfer – und machte auf eine brisante Straßenbenennung in Deutschland aufmerksam. 

Am „Monument aux morts de la Force armée“ auf dem „Kanounenhiwwel“ wurden Blumen niedergelegt

Am „Monument aux morts de la Force armée“ auf dem „Kanounenhiwwel“ wurden Blumen niedergelegt Foto: Editpress/Alain Rischard

Unter Zwangsarbeit errichteten 1936 Häftlinge aus den NS-Emslandlagern unter menschenunwürdigen Bedingungen das Konzentrationslager Sachsenhausen/Oranienburg nördlich von Berlin. Das von einem SS-Architekten entworfene Lager wurde als idealtypisches Konzentrationslager konzipiert und sollte dem Weltbild des Nationalsozialismus architektonischen Ausdruck geben und die Häftlinge auch symbolisch der absoluten Macht der SS unterwerfen.

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