Neuer Kai

Ab dem 9. Mai liegt die „Marie-Astrid“ fest in Schengen

Am Europatag soll die „Marie-Astrid“ endlich direkt am Europamuseum am neuen Kai in Schengen anlegen können.

Schiff am Flussufer vor dem neuen Kai gegenüber dem Europamuseum in der Stadt

Bald bekommt das Schiff seinen eigenen Kai, direkt gegenüber dem Europamuseum Foto: Editpress/Claude Lenert

Die Idee war von Anfang an klar: Das modernisierte Europamuseum und die historische „Marie-Astrid“ sollen in Schengen unmittelbar beieinanderliegen, damit die Geschichte des grenzenlosen Europas an einem Ort erlebbar wird. Am 9. Mai (Europatag) soll diese Verbindung nun endlich sichtbar werden. Gegenüber vom Museum entsteht an der Mosel ein neuer Kai als definitive Anlegestelle für das renovierte Schiff, auf dem 1985 und 1990 die Schengener Verträge unterzeichnet wurden.

Eigentlich hätte der Kai bereits im vergangenen Jahr zum 40. Jubiläum der Abkommen fertig sein sollen. Weil die Anlage damals aber noch nicht bereit war, musste die „Marie-Astrid“ rund 200 Meter entfernt anlegen.

Die Verzögerung erklärt die Gemeinde mit einer grundlegenden technischen Anpassung: Die gesamte Verankerung des Kais musste überdacht und neu geplant werden, vor allem aus Gründen des Wasserschutzes. Statt der zunächst vorgesehenen Lösung waren neue Berechnungen, Anpassungen und zusätzliche Kontrollen nötig.

Mit dem neuen Kai soll die „Marie-Astrid“ künftig am Standort bleiben können, auch wenn die Mosel steigt oder fällt. Die Anlegestelle ist so konzipiert, dass das Schiff mit dem Wasserstand mitgeht. Bei Hochwasser muss es damit dann nicht mehr in den Hafen von Mertert ausweichen. (mago)

Baustelle am neuen Kai in Schengen, Bauarbeiten für Anlegestelle der Fähre Marie-Astrid gegenüber Europamuseum

Baustelle am neuen Kai in Schengen: Bald kann die „Marie-Astrid“ hier direkt gegenüber dem Europamuseum anlegen Foto: Marco Goetz

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