Fuelbox

80 Künstler verwandeln Bettemburger Schule in eine Galerie

Die Fuelbox lädt am letzten Ausstellungswochenende dazu ein, bekannte Namen und neue Talente aus Luxemburg und der Großregion zu entdecken.

Die Fuelbox in der „Schoul Am Duerf“ in Bettemburg

Die Fuelbox in der „Schoul Am Duerf“ in Bettemburg Foto: Marco Goetz

Bevor in der Bettemburger „Schoul Am Duerf“ die Umbauarbeiten beginnen, zieht die Kunst ein. Für die elfte Ausgabe der Fuelbox ist das vorübergehend ungenutzte Schulgebäude zur Ausstellungsfläche geworden. Noch am kommenden Wochenende, von Freitag bis Sonntag, lassen sich dort die Arbeiten von 80 Künstlern entdecken.

Bekannte Namen stehen neben weniger bekannten, erfahrene Künstler neben solchen, die erst am Anfang stehen. Gemeinsam geben sie Einblick in das Kunstschaffen in Luxemburg und der Großregion. Zu sehen sind Malerei und Skulpturen, Arbeiten aus Holz und Metall sowie Keramik. Die Vielfalt lädt dazu ein, vertraute Namen wiederzufinden und Neues zu entdecken.

Hinter der Fuelbox steht ein freies Künstlerkollektiv ohne Gewinnabsicht. Es bietet Künstlern eine Plattform und sucht dafür Orte, die vorübergehend ungenutzt sind. Häufig sind es Gebäude, die vor dem Abriss oder einer Renovierung stehen. Gerade diese Zwischenzeit eröffnet Freiräume: Die Künstler können mit wenigen Vorgaben arbeiten und die Räume für ihre Ideen nutzen. Für einige Wochen kehrt Leben in die Gebäude zurück.

In Bettemburg übernimmt nun die Schule diese Rolle, bevor sie umgebaut und modernisiert wird. Wer sich einen Eindruck von unterschiedlichen künstlerischen Handschriften verschaffen möchte, kann dafür noch drei Nachmittage nutzen.

Die Fuelbox in der „Schoul Am Duerf“ ist vom 16. bis 18. Oktober jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (mago)

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