Esch
25 Jahre „Escher Fuesent“: Warum der Jubiläumsumzug diesmal kleiner ausfällt
Die „Escher Cavalcade“ feiert 25 Jahre und wird dieses Jahr erstmals von der neu gegründeten Asbl „Escher Fuesent“ organisiert. Bei einer Pressekonferenz am Montag wurden die wichtigsten Informationen und Änderungen vorgestellt.
V.l.n.r.: Mike Hoffmann, Schöffe Pim Knaff (DP), Dan Codello, Cynthia Hubsch und Christian Koch bei der Pressekonferenz zur „Escher Fuesent“ Foto: Editpress/Georges Sold
Am kommenden Wochenende findet die 25. Auflage der „Escher Fuesent“ statt. Auch wenn Jubiläen gemeinhin mit der Erwartung einhergehen, dass alles größer aufgetragen wird, findet der Escher Karnevalsumzug nach dem Erfolgsjahr 2025 im kleineren Format statt. Zum einen hat sich der frühere Veranstalter „Syndicat d’initiative“ von der Organisation verabschiedet, zum anderen gibt es Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Route der „Cavalcade“. Am Montagmittag berief die Asbl „Escher Fuesent“ eine Pressekonferenz ein, um über das Programm und die Änderungen zu informieren. Die gemeinnützige Vereinigung wurde erst im Dezember 2025 gegründet, fasst derzeit fünf Mitglieder und organisiert die diesjährige Jubiläumsausgabe.
„Man kann nicht mehr so feiern wie vor zehn oder 15 Jahren“, sagte Daniel Codello, Präsident der „Escher Fuesent“. Er stellte allgemein einen gesellschaftlichen Wandel fest. Gleichzeitig verteidigte er die im Vergleich zum Vorjahr verkürzte Strecke des Umzugs und ging auf die Kritik ein, die es diesbezüglich gab: „Egal, wer diesen Umzug organisiert hätte, er wäre reduziert worden.“ Dazu berief sich Codello auf Sicherheitsempfehlungen von der Polizei sowie der Stadt Esch und erinnerte an die Amokfahrten im Ausland, bei denen Personen absichtlich mit dem Wagen in Menschenmengen fuhren.