Europäisches Verbraucherzentrum Luxemburg

2025 wurden mehr als 4.300 Fälle behandelt

Das Europäische Verbraucherzentrum Luxemburg hat im vergangenen Jahr 4.342 Fälle bearbeitet und dabei fast 685.000 Euro zugunsten der Verbraucher gesichert.

Grafik zeigt häufige grenzüberschreitende Streitigkeiten mit Fokus auf Tourismus als Hauptkonfliktthema

Tourismus taucht am häufigsten bei den grenzüberschreitenden Streitigkeiten auf Foto: Editpress/Claude Lenert

Das Europäische Verbraucherzentrum Luxemburg (EVZ) hat 2025 insgesamt 4.342 neue Fälle bearbeitet und dabei 684.495 Euro zugunsten der Verbraucher gesichert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervor. Behandelt wurden 2.822 Informationsanfragen und 1.520 grenzüberschreitende Beschwerden.

Besonders häufig betrafen die Streitfälle die Bereiche Transport und Tourismus, Warenkäufe sowie Dienstleistungen. Die meisten Konflikte bestanden mit Unternehmen aus Deutschland, Belgien und Frankreich. Drei Viertel aller bearbeiteten Dossiers entfielen auf Verbraucher mit Wohnsitz in Luxemburg, ein Viertel auf Verbraucher aus anderen EU-Staaten sowie aus Norwegen und Island.

Nach Angaben des EVZ konnten 61 Prozent der Fälle einvernehmlich gelöst werden. Das Zentrum berät Verbraucher kostenlos zu europäischem Verbraucherrecht und unterstützt sie bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten. Der vollständige Jahresbericht 2025 ist auf der Internetseite des EVZ Luxemburg unter cecluxembourg.lu abrufbar. (mago)

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