Esch

15 Menschen verlieren in Esch ihr Zuhause. Die Gemeinde hilft nicht.

Nach der Trockenheit haben Veränderungen im Fundament bedenkliche Risse in Familienhäusern verursacht. Die Gemeinde hat die Räumung veranlasst. Im Tageblatt-Gespräch kritisieren Betroffene die fehlende öffentliche Unterstützung.

Bereits von Weitem sind deutliche Risse an der Fassade zu sehen

Bereits von Weitem sind deutliche Risse an der Fassade zu sehen Foto: Editpress/Alain Rischard

„Die Situation ist sehr kompliziert“, sagt José Manuel Lopes Afonso. Es geht um die zwei fast hundertjährigen Familienhäuser Nummer 2 und 4 in der rue Curé Jacques Kayser in Esch. Sie zeigen deutliche Risse an der Fassade auf und sind einsturzgefährdet. Eine Tür ist verbarrikadiert. Ende August wurde die Straße vor den Häusern gesperrt. Ein Briefkasten hängt provisorisch an der Absperrung. Die Familien mussten ihr Zuhause aufgeben – auf Beschluss der Gemeinde.

Die Suche nach der Ursache

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