Bis zu 60 Prozent mehr
140.000 Bürger müssen bei der Sidec-Müllentsorgung tiefer in die Tasche greifen
Zu diesem Moment, wo die Rede von einer bevorstehenden Erhöhung der Preise für Strom, Gas, Trinkwasser und was nicht noch alles geht, kündigte das Abfallsyndikat Sidec vor wenigen Tagen seine Anpassung der Tarife für die grauen Mülltonnen sowie für das Abliefern der einzelnen Materialien in den Recyclinghöfen an. Diese um bis zu 60 Prozent teureren Tarife kamen nun in den 45 angeschlossenen Gemeinden zur Abstimmung und sorgten zum Teil für heftige Diskussionen.
Das Anliefern von Abfall wird auch in Ettelbrück teurer Foto: Editpress-Archiv/LQ
Das „Syndicat intercommunal pour la gestion des déchets“, kurz Sidec genannt, wurde 1972 von sechs Gemeinden aus der Region Diekirch, Ettelbrück und Colmar-Berg ins Leben gerufen. Heute sind ganze 45 Gemeinden aus den Kantonen Diekirch, Mersch, Redingen-Attert, Wiltz, Clerf und Vianden Mitglied dieses Syndikats, das über Annahmestellen und Recyclinghöfe in Diekirch (Fridhaff), Mersch, Angelsberg, Redingen-Attert und Lentzweiler verfügt.