Petingen

100 Jahre „Guiden a Scouten“ – eine Reise durch Geschichte und Gegenwart

Die „Lëtzebuerger Guiden a Scouten“ gehören fest zur Vereinslandschaft Luxemburgs – und aus Petingen sind sie längst nicht mehr wegzudenken. An diesem Wochenende feiert die lokale Sektion ihr 100-jähriges Bestehen. Im Gespräch mit Gruppenchefin Claire Dording und dem langjährigen Mitglied und Hobbyhistoriker Arnold Martin wird klar: Der Geist von damals lebt weiter – angepasst an die Gegenwart.

Die Petinger Scouten beim „Jamboree national“ in Esch im Jahr 1938

Die Petinger Scouten beim „Jamboree national“ in Esch im Jahr 1938 Foto: Collection Keiser L.

Die Petinger Sektion zählt heute rund 60 bis 70 aktive Mitglieder. Claire Dording, 34 Jahre alt und hauptberuflich Labortechnikerin am Luxembourg Institute of Health, ist seit ihrem achten Lebensjahr Pfadfinderin und leitet die Gruppe seit 2016. „Die Kinder treffen sich während der Schulzeit einmal pro Woche, immer samstags von 14 bis 16 Uhr“, erzählt sie. Auf dem Programm stehen dann Spiele, Bastelaktionen, Naturerkundungen oder soziale Projekte. „Aber vor allem am liebsten draußen.“ Einmal im Monat findet zusätzlich der Gruppenrat statt. Hinzu kommen Sonderaktionen wie das Burgbrennen, die Theateraufführungen oder die monatliche Altpapiersammlung. „Da ist man als Chef natürlich in der Verantwortung“, sagt sie – und ergänzt augenzwinkernd: „Man ist eigentlich nie nicht mehr aktiv.“

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