Irland

Zeltstädte in Dublin: Die Zuwanderungskrise wird politisch immer toxischer

Die Republik Irland kämpft zurzeit mit zwei großen Krisen. Zum einen erlebt das Land einen Ansturm von Immigranten und Asylbewerbern und zum anderen herrscht eine grassierende Wohnungsnot. Beide Krisen zusammen symbolisieren sich in einem Bild: in den Zeltstädten von Flüchtlingen in Dublin.

Zelte vor dem „International Protection Office“ (IPO) in Dublin: Die Zahl der Asylsuchenden hat sich für irische Verhältnisse enorm gesteigert 

Zelte vor dem „International Protection Office“ (IPO) in Dublin: Die Zahl der Asylsuchenden hat sich für irische Verhältnisse enorm gesteigert  Foto: AFP/Paul Faith

Zuerst vor dem zentralen Flüchtlingsamt in der Mount Street, dann am Grand Canal hatten Asylbewerber ihre Zelte aufgebaut und campieren unter freiem Himmel. Wenn die Polizei eine Zeltstadt auflöst, entsteht eine weitere ein paar Hundert Meter weiter. Die Anwohner sind verärgert über die sanitären Missstände. Das Flüchtlingsthema wird zu einem immer größer werdenden Problem für die Regierung, schließlich finden im Juni Lokal- und Europawahlen statt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ukraine-Krieg

EU-Ratspräsident Antonio Costa soll die EU bei Friedensverhandlungen vertreten