Venezuela

Zahl der Erdbeben-Toten steigt auf 3342

Auch anderthalb Wochen nach den verheerenden Erdbeben in dem südamerikanischen Land werden noch immer Todesopfer aus den Trümmern geborgen. Rettungskräfte suchen weiter nach Verschütteten.

Grabstätten der unbekannten Opfer der Erdbeben in Venezuela mit Gedenksteinen auf einem Friedhof

Grabstätten mit den Gräbern nicht identifizierter Opfer der beiden Erdbeben in Venezuela Foto: Miguel Medina/AFP

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela vor anderthalb Wochen ist die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer auf 3.342 gestiegen. Zudem gebe es rund 16.740 Verletzte, teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, auf der Plattform X mit. Mehr als 17.000 Menschen verloren demnach durch die Katastrophe ihr Zuhause.

Zwei verheerende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am 24. Juni das Land erschüttert, weitere – deutlich schwächere – Nachbeben folgten. Besonders schlimm sind die Folgen im Bundesstaat La Guaira.

Neben Einsatzkräften aus Venezuela suchen auch Helfer aus zahlreichen anderen Staaten weiter nach Verschütteten in den Trümmern eingestürzter Häuser. Bei den Beben wurden nach bisherigen Erkenntnissen 190 Gebäude komplett zerstört und mindestens 856 weitere stark beschädigt, darunter mehrere Krankenhäuser. Manche Brücken und Straßen sind seither gänzlich unpassierbar.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland

Merz sieht Reformbereitschaft – und kündigt weitere Schritte an

NATO

Erdogan will bei Gipfel Einfluss und Ansehen der Türkei stärken