Deutschland
Zahl der Asyl-Erstanträge geht zurück – Innenminister hält an Grenzkontrollen fest
Im Vergleich zum Vorjahr wurden in Deutschland in der ersten Jahreshälfte deutliche weniger Erstanträge auf Asyl festgestellt. Innenminister Dobrindt sieht darin die Wirksamkeit der deutschen Grenzkontrollen bestätigt.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält an den Grenzkontrollen zu Deutschlands Nachbarn fest Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka
Die Zahl der Erstanträge auf Asyl in Deutschland ist in den ersten sieben Monaten des Jahres deutlich zurückgegangen. Von Januar bis Juli registrierten die Behörden 70.011 Anträge, wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage einen Bericht der Bild am Sonntag bestätigte. Dies war ein Rückgang um fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr hatte es von Januar bis Juli 140.783 Anträge gegeben.